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Cister



Klangbeispiel Cister: "Cister"

Eines der beliebtesten Instrumente in Renaissance und Frühbarock war die Cister, ein Zupfinstrument, das aus der mittelalterlichen Citole hervorgegangen ist. Ab dem 15. Jahrhundert nahm sie die cister-charakteristische Form an, die sie bis heute kennzeichnet: Ein birnenförmiger Korpus mit dem Halsansatz am 10. Bund und einem sichelförmigen Wirbelkasten. Die Saitenbefestigung der Cister ist unterständig, d. h. die Saitenenden sind am unteren Zargenende angebracht.
Die in eigener Werkstatt gebaute Cister wird auch als Halszither oder Waldzither bezeichnet.
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Halszithern gehören zur Familie der Lauten wie z.B. auch Gitarre, Laute, Mandoline usw. Ethymologisch sind die Instrumentennamen Zither, Sister, Gitarre, Sitar usw. alle miteinander verwandt und gehen auf das griechische "kitara" zurück. Die Cister aus eigener Werkstatt hat eine Mensur von 48 cm und ist 4-chörig mit einer einzelnen Bassseite. Die bevorzugte Stimmung ist von der tiefen zur hohen Saite: C,GG,cc,ee,gg. Es handelt sich somit um eine offene Stimmung, bei der die Leersaiten den C-Dur-Akkord ergeben. Der Hals der Cister ist aus Ahorn, ebenso die Zargen, die Decke ist aus Fichte, der Boden aus Ahorn o.a. Harthölzern.