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Obertonflöte




Die Obertonflöte ähnelt in Klang und Spieltechnik der slowakischen Fujara. Sie besitzt keine Grifflöcher, ist aus massivem Kupferrohr in Handarbeit gefertigt und hat ein Mundstück aus gedrechseltem und geöltem Hartholz.

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Klangbeispiel "Obertonflöte 2"

Durch unterschiedliche Anblasstärke lassen sich die Töne der Naturtonleiter erzeugen, die aus dem Grundton und der darauf aufbauenden Reihe von Obertönen besteht. Durch Verschließen des Flötenendes der Obertonflöte entsteht ein tieferer Grundton, auf dem sich wiederum die Naturtonleiter aufbaut. Damit ist ein variationsreiches Spiel möglich. Die Obertonflöte hat einen klaren, luftigen Klang.

Spielweise
Beim Spielen der Obertonflöte bläst man in den schmalen Spalt zwischen Holzmundstück und Kupferrohr. Mit der Stärke des Anblasens verändert sich die Tonhöhe: Je stärker der Luftstrom, desto höher der Ton. So beträgt der Tonumfang dieser Obertonflöte 3 Oktaven und mehr mit den Tönen der Naturtonleiter. Der tiefste Ton entsteht, indem ein sehr schwacher Luftstrom in die Flöte gehaucht wird. Dieser Ton -auch Therapieton genannt- kann nur erzielt werden, wenn die Spielerin oder der Spieler völlig entspannt sind.

Anwendung der Obertonflöte
Die Obertonflöte ist ein ideales Instrument für die Klangweltmusik und Klangtherapie. Da keinerlei Notenkenntnisse erforderlich sind und die Spieltechnik sehr einfach ist, eignet sich die Obertonflöte hervorragend für das intuitive Spiel. Durch die unmittelbare Verbindung zwischen dem eigenen Atem und den daraus entstehenden Klängen entfaltet sich die einzigartige therapeutische Wirkung der Obertonflöte.